Protein bzw. Tier zum Frühstück

Aktualisiert: März 17

Das Frühstück ist nicht nur die erste Mahlzeit in der ersten Stunde des Tages, sondern auch die wichtigste Mahlzeit des Tages und der beste Start in den Tag.

Frühstücksklassiker sind immer noch Müsli mit Joghurt, Brot mit Butter und Wurst/Käse oder Marmelade oder etwas vom Bäcker und am Wochenende noch ein hartgekochtes Ei dazu. Vielfach wird empfohlen, Kohlenhydrate wie Müsli oder Vollkornbrot als Energielieferanten zum Frühstück zu verzehren. Doch sind Müsli oder Vollkornbrot wirklich die beste Option oder überhaupt eine Option für mehr Energie im Alltag und Training?


Die Aufgabe des Frühstücks ist die Stabilisation des Blutzuckerspiegels sowie Energie für den Tag zu geben. Der Verzehr von Kohlehydraten bewirkt jedoch oft das Gegenteil, wie z.B. auch der Teller Nudeln zum Mittagessen beweist: wir werden müde und energielos. Der Grund ist einfach: Kohlenhydrate erhöhen den Blutzucker-Spiegel, in der Folge erhöht sich der Serotonin-Spiegel, der Neurotransmitter für Entspannung und Wohlbefinden. Jedoch benötigen wir morgens nach dem Frühstück keine Entspannung und schon gar keine Müdigkeit, sondern Energie für die Aufgaben des Tages. Wenn Kohlehydrate, dann sollten diese abends verzehrt werden – ein hoher Serotonin-Spiegel ist hier u.a. wertvoll für den Schlaf.


Wer die Kohlenhydrate – wie oft zum Fettabbau propagiert wird – abends weglässt und sie

stattdessen zum Frühstück isst, wird mittelfristig nicht sein Körperfett verlieren, sondern seine Energie. Will jemand das Gegenteil erreichen, d.h. durch das Frühstück Energie für den Tag erlangen, ist es wichtig, richtig zu frühstücken:


Eine Kombination aus (im Idealfall tierischem) Protein und gesunden Fetten (wie z.B. Olivenöl, Avocado, Nüsse) ist der einfachste Weg für die größte Mehrheit, um Energie für den Tag zu erhalten und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und konstant zu halten. Blutzuckerschwankungen durch den Verzehr von Kohlehydraten sollten genauso vermieden werden, wie zu starke Blutzuckerschwankungen, welche durch intermittierendes Fasten ausgelöst werden können (Details zum intermittierenden Fasten findest du in diesem Artikel). Das Ziel des Frühstücks ist es, den Neurotransmitter-Haushalt zu unseren Gunsten zu beeinflussen. Die erste Mahlzeit des Tages bestimmt diesen nachhaltig und sorgt für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit für den kompletten Tag. Morgens wird kein Serotonin benötigt, sondern Dopamin und Acetylcholin – beides Neurotransmitter für Drive, Energie, Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Möchtest du wissen, welche Frühstücks-Varianten optimal sind, um Dopamin und Acetylcholin zu erhöhen, sowie den Blutzuckerspiegel und das Energielevel zu optimieren, dann zögere nicht und kontaktiere uns.

Quelle: u.a. www.ypsi.de

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